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Bauliche Massnahmen
vermindern das Gefahrenpotential
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Naturgefahren wie Hochwasser, Murgang, Steinschlag, Rutschungen, Lawinen und Erdbeben treten in der Regel nur kurzzeitig und bei ausserordentlichen Bedingungen auf. Wie die zahlreichen Naturkatastrophen der letzten Jahre im In- und Ausland gezeigt haben, bilden sie aber eine ständige, ernst zu nehmende Bedrohung für die Menschen und für ihren Kulturraum. Die Gesetzgebung des Bundes fordert, dass die von den Naturgefahren ausgehende Gefährdung identifiziert, lokalisiert und quantifiziert wird und in der Raumplanung in angemessener Weise Berücksichtigung findet. Die dafür vorgesehenen Instrumente sind die Gefahrenhinweiskarte, die Gefahrenkarte und die Risikoanalyse. Die Gefahrenkarte als Grundlage für die soziale, ökologische und wirtschaftliche EntwicklungDie Gefahrenkarte stellt die Gefährdung in fünf Gefahrenstufen dar, welche eine Funktion einerseits der Wahrscheinlichkeit und andererseits der Intensität eines schädigenden Prozesses ist (Überflutungstiefe, Übersarungshöhe, Erosions-tiefe, Sturzenergie, Rutschungsgeschwindigkeit usw.):
Als Vorstufe zur eigentlichen Gefahrenkarte kann eine Gefahrenhinweiskarte erstellt werden. Diese unterscheidet mit kleinerem Untersuchungsaufwand die potentiell gefährdeten Gebiete von den weissen Zonen. Erstere werden ohne Angabe von Intensitäten, Jährlichkeiten und Gefahrenstufen angegeben. Warum 2d-Modelle in flachen Überflutungsgebieten?Während im steilen Gebiet die Intensitäten der Überflutung und Übersarung mit einer Geländebeurteilung oder sogar aufgrund der Landeskarte meist gut abgrenzbar sind, stellt sich in der flachen Ebene oft die Frage, ob eine hydraulische 2d-Modellierung notwendig ist. Hier werden die Fliesswege bereits von kleinen, auf der Karte nicht sichtbaren Geländestrukturen massgeblich beeinflusst. Die Überflutungsausdehnung und Intensität können mit konventionellen Methoden nicht zuverlässig bestimmt werden, weshalb damit erfahrungsgemäss eher zu grosse und zu hohe Gefahrenzonen ausgeschieden werden (Man bleibt auf der "sicheren Seite"):
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Update vom 23.07.2004
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Wir unterstützen Sie bei folgenden LeistungenNeben unseren umfassenden Ressourcen an Arbeits- und Berechnungswerkzeugen legen wir Wert auf eine sorgfältige Erarbeitung der Grundlagen unter Miteinbezug von Feldbegehungen und Geländeanalysen. Für die Erstellung von Gefahrenkarten wenden wir die folgenden Vorgehensschritte an:
Erarbeitung der hydrologischen, hydraulischen, geschiebetechnischen und topografischen
Grundlagen sowie die umfassende Ermittlung aller relevanten Szenarien (Wo kann
was wie oft ausbrechen?). Eine unsorgfältige und unvollständige Untersuchung
führt zu groben und oft falschen Resultaten.
Abschätzung der Wahrscheinlichkeit der Szenarien
sowie ihrer Überlagerung.
Ermittlung der Intensitäten im Schadensgebiet: Hier legen wir Wert auf
die Anwendung der jeweils geeigneten und angemessenen Berechnungs- und Modellierungswerkzeuge.
Erstellung der Gefahrenkarte durch GIS-basierte Abgrenzung der Gefahrenstufen
aus der Überschneidung der Intensitäten mit verschiedener Jährlichkeit.
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