Hochwassersicher und naturnah: Ein spannendes Arbeitsgebiet! Einige Beispiele:
Wenig später wurde beim AWEL Zürich (früher AGW) das Renaturierungsprogramm Fliessgewässer des Kantons Zürich in die Wege geleitet, wo wir im Kernteam der Bachgruppe in einem langjährigen Erfahrungsaustausch viele weitere Projekte im naturnahen Wasserbau realisieren durften. Nach den heftigen Unwettern 1987 erhielt Niederer + Pozzi den Zuschlag für das Hochwasserschutzprojekt Engelberger Aa im Kanton Nidwalden. Zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU, früher BWG) und dem Tiefbauamt des Kantons Nidwalden ein Hochwasserschutzkonzept erarbeitet, dass auch heute noch Vorbildcharakter hat. Wie an der Reuss im Kanton Uri wurde hier erstmals der Überlastfall in die Projektierung einbezogen.
1998 bis 2003 wurden im Auftrag der Internationalen Regierungskommission Alpenrhein, Gruppe Flussbau, die Vor- und Haupstudie des Hochwasserschutzkonzepts Alpenrhein bearbeitet. Die Aufgaben umfassten: Problemanalyse, Vorgehenskonzept, Gerinnehydraulik, Morphologie, hydraulische 2D-Modellierung, Schadenpotential, Schutzziele, Gefahrenkarte, Massnahmen- und Unterhaltskonzept, Kostenschätzung und die Federführung der Ingenieurgemeinschaft.
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Update
vom 23.07.2004 |
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Neben der Gefahrensituation wurden auch die Landnutzung und der ökologische Zustand der Gewässer als gleichwertige Problembereiche bearbeitet. Dabei kann eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Nutzungen erst sinnvoll erfolgen, wenn die Auswirkungen des Projektes bekannt sind. Handlungsbedarf am in die Jahre gekommenen Linthwerk besteht in folgenden Punkten: Damminstabilitäten, sanierungsbedürftige Ufersicherungen, Verklausungsgefahr bei Brücken, ungenügende ökologische Vernetzung mit den Nebengewässern und dem Umland, sehr enge Raumverhältnisse und Rahmenbedingungen.
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