





















































Im Rahmen des Vorprojekts Hochwasserschutz Hasliaare wird die im 19. Jahrhundert ausgeführte Flusskorrektion erneuert. Für das wasserbauliche Verfahren ist der Gewässerraum festzulegen. Als fachliche Grundlage wurde dazu ein Fachgutachten Gewässerraum erarbeitet.
Die Hasliaare ist heute beidseitig stark verbaut. Entlang des Flusses verlaufen wichtige Verkehrswege. Der ökologische Zustand ist unbefriedigend und das Gewässer bietet nur wenig naturnahen Lebensraum.
Die natürliche Sohlenbreite wurde anhand historischer Unterlagen, einer Terrainanalyse und empirischer Berechnungsansätze bestimmt. Eine wichtige Grundlage bildete der historische Situationsplan zur Entsumpfung des Haslitals. Daraus wurde der erforderliche Gewässerraum unter Berücksichtigung der natürlichen Sohlenbreite, des amphibischen Lebensraums und der minimalen Uferbereichsbreite hergeleitet.
Ergänzend wurde der naturnahe Raumbedarf nach Roulier bestimmt. Dabei werden der morphologische Flusstyp, die Gerinnebreite sowie weitere ökologische Funktionen eines natürlichen Fliessgewässers (u.a. die terrestrische Längsvernetzung) berücksichtigt. Abschliessend wurde der Natürlichkeitsgrad im heutigen Zustand und im Projektzustand bewertet und verglichen.





















































